Unerwünschtes Jagdverhalten

Unerwünschtes Jagdverhalten!

Mein Lieblingsthema! Warum fragt ihr? Tja, aus leidiger Erfahrung heraus 🙂

Unsere beiden Hunde sind vom Tierschutz aus Italien. Sie wurden dort bei einem schlimmen Jäger gehalten, der sie beide schon im zarten Welpenalter mit seinen anderen Hunden auf die Jagd geschickt hat. Beides also Jagdhunde, beide waren aktiv in der Jagd, beide wollen mir das unbedingt auf jedem Spaziergang unter Beweis stellen. Gute Worte helfen da nicht viel. Also was tun?

Gute Worte alleine helfen da nicht!

Genau, wir müssen attraktiver und spannender sein als jedes Reh oder Hase. Leichter gesagt als getan, sagt ihr?

Zugegeben, es ist nicht leicht. Es ist eben in ihrer Genetik verankert. Wichtig ist, dass wir uns bewusst über ihr Jagdverhalten sind. Das wir uns darüber im Klaren sind, dass sie uns damit nicht ärgern wollen, auch wenn wir uns darüber ärgern, wenn wir hin und hergezogen werden. Dass sie nicht mehr reagieren, wenn plötzlich Wild aufspringt.

Wir sind diejenigen, die entschieden haben, ein Jagdhund soll bei mir einziehen. Es war nicht anders herum.

Wir müssen unsere Hunde sehr genau beobachten, welche ersten Anzeichen lassen mich erkennen, dass sie etwas in der Nase haben? Wie reagiere ich angemessen? Habe ich einen Superschlachtruf? Arbeite ich mit der Pfeife? Oder sollte ich gar eine Schleppleine verwenden? Darf ich meinen Hund nach Mäusen buddeln lassen? Ist einmal Jagen keinmal? Wie kann ich den Spaziergang spannend und abwechslungsreich gestalten?

Ich gehe einfach nur noch am Radweg spazieren, dann geht’s einigermaßen…

Ihr habt keine Lust auf die immer gleichen Wege? Ich auch nicht. Es ist schließlich toll, zusammen neue Wege zu erkunden.

Helft euren Jagdhunden, dass sie auch ohne ein gejagtes Reh ein artgerechtes und dadurch glückliches Leben führen können.

Ich unterstütze euch gerne dabei!

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